Tag des offenen Denkmals in der Pionierkaserne

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet in diesem Jahr unter dem Motto "Handwerk, Technik, Industrie" statt. Wir beteiligen uns wieder an diesem Aktionstag und öffnen die Türen der unter dem Namen "Pionierkaserne" bekannten Unteren Donaubastion. Das Reduit befindet neben dem Maritim Hotel / Congress Centrum und ist daher bei vielen Bürgern bekannt. Die Führungen werden auch in den Werkshof (bei der Valckenburgschule) führen. Hier wird dem Besucher die ursprüngliche Situation erklärt und der Bereich erkundet.

Festungsmuseum - Dachabdichtung am Nordturm

Das Festungsmuseum Fort Oberer Kuhberg ist, auch wenn es hier auf der Homepage nicht immer so sehr deutlich wird, "die Vereins-Zentrale" und unser Aufgabenschwerpunkt in Punkto aktivem Denkmalschutz. Jeden Samstag treffen sich die Mitglieder um den Zustand des Museums ständig zu verbessern bzw. zu erhalten.

Nachdem in den vergangenen Jahren am Nordturm die Schießscharten rekonstruiert wurden, begann man bereits Mitte 2014 mit der Abdichtung des Daches. 

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6. Tag der Festung 7.6.2015 - Rückblick

Beim Tag der Festung, der jedes Jahr am ersten Juniwochenende stattfindet, bieten der Förderkreis Bundesfestung und zahlreiche Festungsnutzer ein buntes Programm. Die Schwerpunkte der festungstechnischen Präsentation durch den Förderkreis waren diesmal die Wilhelmsburg, das Fort Albeck und das Fort Oberer Kuhberg. Von den Nutzern der Festung wurden zusätzlich die Obere Donaubastion, die Kienlesbergbastion, Teile der Wilhelmsfeste, der Obere Donauturm, das Fort Unterer Kuhberg, die Caponnieren 4 und 6 sowie das Fort Albeck bespielt. An den 80 Festungsführungen nahmen insgesamt rund 1600 Interessierte teil. Da noch nicht alle Rückmeldungen vorliegen,

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Eisenbahndurchfahrt - Funde gereinigt

Seit ca. 2 Wochen wird die freigelegte Escarpenmauer mit den Eisenbahndurchfahrten im Auftrag des bayerischen Landesamt für Denkmalpflege durch eine Fachfirma dokumentiert und exakt vermessen. Eine Reinigung des Bauwerks war nicht vorgesehen und wurde daher von uns angeboten.
Nach der Genehmigung durch den Bauherren rückten heute sieben Mitglieder an, um bei -5 Grad Celsius mit drei Hochdruckreinigern und diversem Handwerkzeug zahlreiche einmalige Details freizulegen – bei der Witterung eine extrem kräftezehrenden Aktion, weil die Arbeiten nicht unterbrochen werden konnten:

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Vorausgesagte Eisenbahndurchfahrt freigelegt!

Über die massiven Zerstörungen in Neu-Ulm und den unverantwortlichen Umgang mit denkmalgeschütztem Mauerwerk hatten wir, die Presse und das Bayerische Fernsehen schon berichtet. Nun wurde der Bereich der Escarpenmauer freigelegt, dessen Existenz schon bei einer Sondierungsgrabung im Oktober 2012 bewiesen wurde und auf die wir im Zusammenhang mit den jüngst geführten Diskussionen und Berichterstattungen nochmals hingewiesen hatten!

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